Freudenburg

Im Jahre 1337 erbaute König Johann von Böhmen, Graf von Luxemburg, am Fuße des Eiderberges die „Freudenburg“, zu dieser Zeit „Freyding“ genannt. Als Teil eines Burgenschutzsystems zwischen Trier und Luxemburg diente sie der Sicherung der Heerstraße Trier-Metz. Schon 1346 wird Freudenburg im Rahmen eines kurtrierischen Sammelprivilegs als „Stadt“ bezeichnet. Als kleine Ackerbürgerstadt übernahm Freudenburg zentralörtliche Funktionen für die umliegenden Dörfer. Mit dem Kauf der Burggrafschaft Freyding durch die Reichsabtei St. Maximin wurde die Burg wiedererrichtet. Im Streit zwischen der Abtei und Kurfürst Philipp Christoph von Sötern wurde die Burg 1646 durch kurtrierische Truppen besetzt, zerstört und nicht wieder aufgebaut. Mit dem ehemaligen geistlichen Grundbesitz bekamen die Vereinigten Hospitien im Zuge der Säkularisation auch die Ruine zugewiesen, die sie 1861 der Gemeinde verkauften, die 1908 und 1980 Sicherungsarbeiten durchführen ließ.

(Text: Wikipedia)

Das Grenzregion zwischen Rheinland-Pfalz und Saarland ist immer eine Reise wert und selbst bei Wind und Regen wird man nicht entäuscht. Die Freudenburg bot bei diesem Wetter ein düsteres Bild und man konnte sich sehr gut die Geister der Vergangenheit in den Ruinen vorstellen.

Die Freudenburger selbst sind aber ein sehr feierfreudiges Volk, selbst dieses Wetter konnte sie nicht vom Organisieren eines Festes abhalten!

 

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